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  • Luke

Womit wir Youtube-Videos schneiden und Musik für Youtube finden

Vor ein paar Monden haben wir unseren Premium-Mitgliedern bereits erklärt, welches Equipment genau in unserer Kameratasche steckt. Dabei ging es um Hardware: Kameras, Mikros und so weiter. Falls ihr den Post noch nicht gesehen habt, könnt ihr das jetzt hier nachholen.


In diesen paar Zeilen soll es aber nun um die Werkzeuge dahinter gehen – mit welchen Tools schneiden wir und woher nehmen wir die Musik für Youtube Videos?


Musik

Musik unterstützt eure Kreationen, das ist ganz klar. Und mit der kostenlosen "copyright-free" Kackmusik von Youtube schadet man seinem Video eher, als das man ihm etwas Gutes tut.


Wir sind deshalb schon seit vielen Jahren damit beschäftigt, die "beste" Musik-Platform zu finden – denn es gibt viele. Manche sind wahnsinnig teuer und wollen 100€ pro Track. Andere hingegen haben geilere Geschäftsmodelle. Wir stellen euch heute zwei "Flatrate"-Seiten vor, die wir absolut fantastisch finden und gleichermaßen nutzen.


1) Epidemic Sound

Epidemic ist die wohl älteste Musik-Platform spezialisiert auf Youtube. Hier gibt es über 30.000 Songs und haufenweise Sound Effects. Man findet hier wirklich absolut alles – all unsere Reisedokus aus 2019 und 2020 wurden mit Liedern von Epidemic geschnitten. Wer eine aktive Mitgliedschaft hat, kann einfach fröhlich Lieder und Sound Effects ohne Beschränkung herunterladen und verwenden. GEIL!


Lizenz:

Mit der günstigen Standard-Lizenz dürft ihr die Lieder allerdings nur auf eurem Youtube-Kanal und Instagram (und diversen anderen Social Networks) verwenden. Ihr dürft mit der Standard-Lizenz also nicht einfach Videos mit diesen Songs im Fernsehen ausstrahlen – das kostet extra. Aber mal ehrlich: wer von uns tritt schon im Fernsehen auf? Dennoch ein nicht unwichtiges Detail.


Für Youtube könnt ihr also die Songs bis in alle Ewigkeit verwenden, solange das jeweilige Video während einer aktiven Mitgliedschaft hochgeladen wurde. Ihr könnt also beispielsweise mit unserem Link eine kostenlose 30-tägige Testversion starten, direkt kündigen und in diesen 30 Tagen eure Videos mit dieser Musik hochladen – alles wäre cool, auch noch in zwei Jahren oder in zehn Jahren. Nur dürft ihr nach Beenden eurer Mitgliedschaft keine neuen Videos mit Epidemic Musik mehr hochladen – es sei denn ihr aktiviert natürlich eure Mitgliedschaft wieder. Ich glaube ihr versteht, was ich meine. Super Website und super fairer Preis!


2) Artlist

Artlist tickt ein wenig anders. Den Laden gibts noch nicht so lange und sie haben dadurch eine etwas kleinere Auswahl (immer noch gigantisch). Der wesentliche Unterschied zu Epidemic ist hier aber die Lizenz.


Lizenz:

Anders als bei Epidemic, dürft ihr hier die Lieder quasi überall verwenden. Ihr seid nicht mehr auf eine Handvoll Sozialer Medien beschränkt, sondern ihr könnt mit euren Kreationen praktisch tun und lassen was ihr wollt. Natürlich gibt es auch hier ein paar kleine Einschränkungen – aber im wesentlichen könntet ihr damit einen Film schneiden und ihn in Kinos oder auf Netflix vertreiben. Das würde bei Epidemic sehr teuer werden.


Mit unserem Link bekommt ihr ein paar Monate aufs Jahresabo oben drauf, was wirklich ein wahnsinniger Deal ist. Wir haben Artlist leider erst vor ein paar Monaten entdeckt, sind aber inzwischen gigantische Fans geworden. Auch für unseren Podcast nutzen wir diese Musik – das wäre mit Epidemic nicht gegangen. Normal war Musik immer teuer oder stark eingeschränkt, aber mit Artlist ist das echt eine Nummer leichter geworden. Man zahlt einmal im Jahr eine Summe und darf dann die Musik quasi grenzenlos verwenden. Coole Site!


Schneiden: Sieht anfangs kompliziert aus, ist aber wirklich easy.

Schnittsoftware

Wir haben die letzten Jahre auch hier viel ausprobiert, gerade in Hinsicht auf Kundenprojekte. Wie ihr wisst, betreiben wir unsere eigenes Video-Business und haben daher auch fernab von Youtube den Anspruch, möglichst viel Zeit zu sparen und geile Dinge zu erschaffen.


Von MAGIX über Davinci Resolve und Adobe Premiere bis hin zu Apples Final Cut haben wir alles ausprobiert, was nicht bei Drei auf den Bäumen war. Was man am Ende verwendet, ist komplett subjektiv – wir sind aber bei Adobe Premiere hängen geblieben.


Adobe Premiere

Auf den ersten Blick mag das Tool teuer sein, aber es ist absoluter Industriestandard. Spielfilme wurden mit dem Ding geschnitten, aber genau so tausende Youtube Videos jeden Tag. Checkt das Tool unter diesem Link mal ab, es gibt auch hier eine kostenlose Testversion.


Was mir an Adobe Premiere so gut gefällt, ist die Einbindung zu den ganzen anderen Adobe Programmen: Der Creative Cloud. Hier wird die Zusammenarbeit zwischen Adobe Premiere für Videos, Photoshop für Bilder, After Effects für Animationen und Audition für Audiobearbeitung so unfassbar einfach gemacht. Man versteht erst wie geil das ist, wenn man es einmal verwendet hat. Dann kann man nie wieder zu einem Konkurrenten wechseln. Wer ein anständiges Videoschnitt-Tool lernen will, kommt an Premiere nicht vorbei. Auch alle unsere Kundenprojekte werden mit dem Tool umgesetzt.


Wie praktisch, dass wir zu den Basics in Premiere schon einen Videokurs erstellt haben. Mit dem könnt ihr easy an unserer Seite die Grundlagen lernen. Mehr Infos dazu gibt es hier.


Im Grunde verwenden die größten Youtube Channels weltweit nur eines von zwei Tools: Adobe Premiere oder Apples Final Cut. Wer auf Windows unterwegs ist, kann sowieso nur ersteres verwenden – auf Mac OS gibt es aber beides.


Als Alternative kann man sich noch Davinci Resolve anschauen, wobei ich mich persönlich damit noch nicht anfreunden konnte. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich mich bereits so gut mit Premiere auskenne und der Workflow bei Davinci ein ganz anderer ist.


Letzten Endes sind diese Tools eben auch nur Tools – also Werkzeuge. Sie sollen die Arbeit angenehmer und schneller machen. Jedes Tool hat seine Vor- und Nachteile und jeder wird irgendwann an einem Tool hängen bleiben. Ich habe sie alle ausprobiert und gerade für den professionellen Gebrauch kommt man (meiner Meinung nach) nicht an der Creative Cloud mit Premiere vorbei. Dieses Zusammenspiel aus verschiedenen Programmen hat sonst (leider) niemand. Wer seine Videos auf das nächste Level hieven will, sollte sich den Kollegen definitiv mal anschauen.

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