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Adventurist

Motorrad Weltreise

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Jau! Wir machen 'ne Weltreise!

Diesen Step anzukündigen, war ein großer Schritt für uns. Anfang 2020 haben wir nur privat darüber geschnackt – es nun offiziell anzukündigen ist wichtig, aber auch ein wenig gruselig. Denn mit Ankündigungen kommen Erwartungen. Und auf einmal ist alles etwas greifbarer. Puh, ich flippe jetzt schon fast aus.

Bevor ich aber völlig die Fassung verliere, wollen wir euch hier kurz erläutern, worum es geht und warum diese Weltreise etwas anders wird. Wir sagen euch auch, wie wir euch als Zuschauer mit einbinden wollen.

Da wir beide noch im Studium stecken und auch noch den ein oder anderen Euro ansammeln müssen, ist der Start der Weltreise für Sommer 2022 angesetzt (sofern Luke seine Klausuren besteht). Der Sommer 2021 wird also unser letzter Sommer zu Hause sein. Puh. Ich glaub ich flipp doch gleich aus.

Die Route

Die Route steht in keiner Weise fest und wird sich sicherlich noch bis zur Abfahrt (und auch während der Tour) ändern. Wir wollen nicht zu viel planen und unserem eigenen Motto treu bleiben: einfach mal losfahren und schauen was passiert. In gewohnter Adventurist-Manier geht sicher alles schief, aber wir freuen uns drauf.

Trotz des eher sehr rudimentären Plans, haben wir euch hier eine Karte eingebunden, die zumindest die groben Sektionen aufzeigt. Wir wollen definitiv einmal um Afrika herumfahren, wir wollen von Alaska nach Südamerika (oder andersrum) und die Mongolei sowie der Pamir Highway stehen ganz oben auf der Liste.

 

Starten können wir entweder in Karlsruhe oder per Schiff in New York. Oder vielleicht doch in Alaska? Von zu Hause losfahren hat aber definitiv maximalen Coolness-Faktor und kostet nix. Mal sehen, wir entscheiden das wahrscheinlich spontan.

Und so gerne wir absolut nichts planen, so strikt sind dennoch manche Einreisebedingungen. Visum, Impfungen, Versicherungen, Papiere für uns und die Motorräder,... es gibt unfassbar viel Scheiß, den man leider halbwegs planen muss...

Was ist an dieser Weltreise anders?

Wir wollen nicht "Long Way Round"-Style in 6 Monaten um die Erde heizen. Unsere Reise soll open end sein. Das bedeutet: Wir haben kein Enddatum und wollen uns Zeit lassen.

Selbstverständlich kostet das einiges an Geld, aber auch da haben wir uns etwas überlegt (siehe nächstes Kapitel). Das Thema Finanzierung ist daher vielleicht auch etwas unüblich im Vergleich zu anderen Langzeitreisenden.

Wir werden on the road wöchentlich Videos und Statusupdates hochladen und euch als Zuschauer interaktiv mit einbinden. Vielleicht sogar mit Livetracking und Livestreams, falls das so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Das gibt es im deutschsprachigen Raum in dieser Form unseres Wissens nach noch nicht. Wir wollen unsere Reisedokus im Serienformat möglichst "live" veröffentlichen und euch quasi mitnehmen.

Alles steht aber unter dem Banner "weniger planen". Wir wollen zeigen, dass jeder solch ein Abenteuer meistern kann und die Welt ein freundlicher Ort ist. Wenn zwei Pappnasen wie wir das schaffen, dann schafft das jeder. Und bevor ihr eure eigene Weltreise angeht, könnt ihr uns beim Auf-die-Fresse-Fliegen zusehen. Eine schöne Lernerfahrung für uns alle!

Wir werden außerdem unsere Reichweite nutzen, um lokale Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen - beispielsweise in Form von Spendenaufrufen. Dort können wir dann vor Ort vorbeifahren und dokumentieren, wo genau unser und euer Spendenbeitrag eingesetzt wird und welch positiven Einfluss er hat. Lasst uns die Welt besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben.

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Kohle, Schotter, Kies.

Eine Reise "open end" zu gestalten, ist mit massiven finanziellen Anstrengungen verbunden. Denn man kann nicht einfach sein Angespartes leeren – man muss tatsächlich während der Reise etwas verdienen. Wir sind immer transparent und ehrlich mit euch, deshalb lasst uns fix gemeinsam über die wichtigsten Punkte gehen.

 

Gerade wir Deutsche reden ungerne über Geld. Wir finden das in diesem Zusammenhang aber enorm wichtig. Denn wir wollen nicht, dass ihr euch beispielsweise durch Sponsorships oder Werbung in den Videos verarscht fühlt. Denkt einfach immer daran: Das Geld wird immer für mehr Content ausgegeben. Mehr Videos und bessere Videos sind immer das oberste Ziel. Egal woher es kommt, es sorgt für mehr geile Videos. 

 

Wir können uns dadurch Kameras kaufen, uns Hotels mit Wlan zum Hochladen und Schneiden der Videos gönnen und die Reise damit langfristig finanzieren. Mit unseren Videos können wir hoffentlich viele Leute inspirieren und unterhalten. Und vielleicht können wir in Verbindung mit den angesprochenen Wohltätigkeitsorganisationen auch den Menschen vor Ort ein besseres Leben ermöglichen.

Um dafür zu sorgen, dass die Reisekasse möglichst gut verwendet wird, werden wir privat folgende Dinge vornehmen, um die Fixkosten zu senken:

  • Wohnung & Garage auflösen und kündigen (das wird traurig!).

  • Alles verkaufen oder verschenken, was nicht mit auf die Reise kommt (das wird trauriger!).

  • Eine schön günstige Auslandsversicherung für Selbständige abschließen (das wird großartig!).

So fließt immerhin schonmal monatlich wenig Geld raus. Wie kommt aber wieder etwas rein?

Youtube & Sponsoren

Gaaaanz kritisches Thema, ich weiß. Wir erreichen über eine Millionen Motorradfahrer jährlich mit Adventurist. Das ist eine ganze Menge – je länger ich darüber nachdenke, desto verrückter klingt das. Puh. Ich glaube ich bekomm gleich wieder Schweißausbrüche. Nur um das etwas einordnen zu können: Der FC Bayern füllt über eine komplette Saison sein Stadion mit etwa 1,2 Millionen Menschen – genau so viele schauen Adventurist "pro Saison" auch. Krass!

Jedenfalls sorgt das auf Youtube für Werbeeinnahmen, sofern ihr keinen Werbeblocker installiert habt. Aber ganz ehrlich: Werbung auf Youtube spielt fast gar nichts ein. Damit können wir nicht einmal unsere Mietkosten decken. Vielleicht reicht es aber in Südamerika für ein paar günstige Hotels, 'nen Corn Dog und einen kaltfeuchten Waschlappen.

Sponsoren und Partnerfirmen sind ein essenzieller Teil unserer Finanzierung. Zum Einen senken sie unsere Kosten massiv, da sie meist Equipment bereitstellen, das wir nicht bezahlen müssen. Seien das Koffer, Schlafsäcke, Kleidung oder vielleicht eines Tages mal ein komplettes Motorrad mitsamt aller Inspektionen (man wird ja noch träumen dürfen ;) ).

Zum anderen haben wir aber auch finanzielle Sponsorship-Deals mit Firmen, die uns auf der Reise finanziell unterstützen. Im Gegenzug werden die Firmen euch in unseren Videos authentisch präsentiert. Falls sowas der Fall ist, wird das aber klar kommuniziert. Wir werden euch nicht durch Schleichwerbung beeinflussen. Und unpassende Partner suchen wir uns gar nicht erst aus – der Scheiß muss relevant und geil sein.

Falls du deine Firma oder Produkte in einem unsere Videos bewerben und uns damit bei diesem Projekt unterstützen willst (und relevant für Motorradreisende bist), kannst du dich gerne unter info@adventurist.de bei uns melden.

Euer Support

Was uns bisher am meisten überrascht hat, war euer Support: die finanzielle Unterstützung der Zuschauer. Und wir sind unfassbar dankbar, da ihr die Weltreise im Kollektiv erst möglich macht. Uns ist aber nicht wohl dabei, einfach euer Trinkgeld ohne zusätzliche Gegenleistung unabhängig der Videos entgegen zu nehmen. Deshalb haben wir uns zwei coole Sachen überlegt:

Beispielsweise habt ihr nun die Möglichkeit, uns monatlich oder jährlich zu unterstützen. Mehr Infos dazu findet ihr hier. Im Gegenzug bekommt ihr unter anderem Videos früher zu sehen, exklusiven Content oder sogar bei jährlichem Support eine Postkarte während unserer Reise. Diese Möglichkeit haben auch schon einige Leute genutzt, wofür wir uns auch an dieser Stelle noch einmal richtig fett bedanken wollen. Während ich diesen Text schreibe, hat sich tatsächlich Volker für den jährlichen Support angemeldet. Danke Volker (falls du das hier überhaupt je liest)!

Damit Sophie nicht noch ihre getragenen Schlüpper verscherbeln muss, haben wir uns neben dem Support-Modell auch eine Alternative überlegt. Einige von euch haben unseren GPX-Shop bereits genutzt. Hier könnt ihr bereits vorbereitete Routen & Abenteuer selbst erleben – einfach aufs Navi ziehen und losfahren. Diese Routen sind praktisch verbesserte Versionen unserer Reisedokus zum Nachfahren. Wir haben stellenweise schwerere alternative Routen für Profis eingebaut, Übernachtungsmöglichkeiten und Aussichtspunkte vermerkt. Schaut einfach mal hier vorbei. Jeder Kauf unterstützt unser Projekt.

Auftragsarbeit als Selbständige

Wir machen kein Geheimnis aus unseren selbständigen Tätigkeiten als Video- und Fotomenschen. Sophie betreibt ihr eigenes Fotobusiness unter diesem Link und Luke ist seit mehreren Jahren selbständiger Videograf und Videocutter, zu finden (und buchen) hier.

Seit Mitte 2020 versuchen wir unsere Aufträge immer mehr Richtung "Online only" zu lenken. Das bedeutet für uns, dass wir von überall aus arbeiten könnten und nicht vor Ort sein müssen – nur ein Laptop und Internet werden benötigt. Wir können also auch während der Weltreise ohne Probleme Aufträge durchführen – gerne auch für euch.

 

Falls ihr also irgendwas in Richtung Foto oder Video für eure Firma oder private Zwecke braucht, könnt ihr uns auch mit einem Auftrag unterstützen. Kontaktiert uns dafür gerne direkt über info@adventurist.de .

Portfolios und Referenzen gibt es hier:

www.lucasbardic.com (Video)

www.sophie-elena.com (Foto)

Abschließende Infos

Boah, so viel Info. Wer keinen Bock mehr nach dem ganzen Text hat, kann sich gerne unser Gelaber dazu in Videoform geben ab Minute 8:32.

Wir bedanken uns für eure Unterstützung, sei es durch liebe Mails & Kommentare, Views oder sogar finanziell. Ohne euch wären wir heute nicht hier und würden über eine Weltreise 2022 sprechen. Falls ihr das Projekt unterstützen wollt, klickt gerne auf diese Buttons hier unten. Vielleicht ist ja etwas für euch dabei.

Danke!

Sophie & Luke